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Führerschein soll schneller seine Gültigkeit verlieren

Berlin. Autofahrer müssen sich offenbar deutlich schneller von ihren alten Führerscheinen verabschieden als geplant. Nach SZ-Informationen will der Bundesrat das Verfallsdatum vorziehen. Seit 2013 gelten Führerscheine nur noch 15 Jahre. Alle bis dahin ausgestellten Fahrerlaubnisse sollten aber eigentlich bis 2033 ihre Gültigkeit behalten. Eine Empfehlung des Verkehrsausschusses der Länderkammer sieht nun vor, dass sämtliche bislang gültigen "Lappen" - egal ob grau, rosa oder Plastik - bereits ab Februar 2021 schrittweise ersetzt werden. Sinn der Regelung sei es, die zuständigen Behörden beim Umtausch der insgesamt rund 45 Millionen Dokumente zu entlasten. Die Führerscheininhaber müssen weder Gesundheits-check noch eine neue Prüfung absolvieren. Allerdings fallen Gebühren für die neue Fahrerlaubnis an. Hagen Strauß

Autofahrer müssen sich offenbar deutlich schneller von ihren alten Führerscheinen verabschieden als geplant. Nach SZ-Informationen will der Bundesrat das Verfallsdatum vorziehen. Seit 2013 gelten Führerscheine nur noch 15 Jahre. Alle bis dahin ausgestellten Fahrerlaubnisse sollten aber eigentlich bis 2033 ihre Gültigkeit behalten. Eine Empfehlung des Verkehrsausschusses der Länderkammer sieht nun vor, dass sämtliche bislang gültigen "Lappen" - egal ob grau, rosa oder Plastik - bereits ab Februar 2021 schrittweise ersetzt werden. Sinn der Regelung sei es, die zuständigen Behörden beim Umtausch der insgesamt rund 45 Millionen Dokumente zu entlasten. Die Führerscheininhaber müssen weder Gesundheits-check noch eine neue Prüfung absolvieren. Allerdings fallen Gebühren für die neue Fahrerlaubnis an.


Die Details der geplanten Regelung lesen Sie unter www.saarbrue cker-zeitung.de/berliner-buero