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Experte wertet Humorlosigkeit als Anzeichen für Fundamentalismus

Bonn. Er müsste es eigentlich wissen: Der Kabarettist und promovierte Mediziner Eckart von Hirschhausen sieht Humorlosigkeit als schlechtes Zeichen. Sie kennzeichne jede fundamentalistische Ideologie, "von vegan bis Islam", sagte der 49-jährige Komiker gestern in Bonn . Dass in Deutschland jeder alles sagen und humorvoll kommentieren dürfe - "auch diejenigen, die nicht so viel nachgedacht haben" - sei ein großer kultureller Fortschritt. Dazu gehöre auch, zuzugeben, wenn man keine Ahnung habe. Das riet der Moderator, der auch schon Wissenschaftsjournalist war, vor allem seinen ehemaligen Kollegen: "Journalisten sollten nicht so tun, als wüssten sie alles besser." kna

Er müsste es eigentlich wissen: Der Kabarettist und promovierte Mediziner Eckart von Hirschhausen sieht Humorlosigkeit als schlechtes Zeichen. Sie kennzeichne jede fundamentalistische Ideologie, "von vegan bis Islam", sagte der 49-jährige Komiker gestern in Bonn . Dass in Deutschland jeder alles sagen und humorvoll kommentieren dürfe - "auch diejenigen, die nicht so viel nachgedacht haben" - sei ein großer kultureller Fortschritt. Dazu gehöre auch, zuzugeben, wenn man keine Ahnung habe. Das riet der Moderator, der auch schon Wissenschaftsjournalist war, vor allem seinen ehemaligen Kollegen: "Journalisten sollten nicht so tun, als wüssten sie alles besser."


Zugleich sei Journalismus in der heutigen Zeit wichtig, so von Hirschhausen weiter: "Die Aufklärung setzt sich nicht von selbst durch." Für künftige Generationen sei Bildung entscheidend, damit ein kritisches Bewusstsein erhalten bleibe.