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Experte: Kameras sind effektiver Schutz

Saarbrücken. Pascal Becher

"Überwachungskameras schrecken Einbrecher ab - und zwar effektiv." Da ist sich Gerhard Müllenbach , Landesvorsitzende des Weißen Rings Saarland, sicher. Täterbefragungen der Polizei belegten das. Einbrecher legen demnach bei ihren Beutetouren sehr viel Wert darauf, "schnell hinein ins Haus und schnell wieder raus zu können. Und das natürlich ungefilmt." Müllenbach empfiehlt deshalb Menschen, die sich bei ihm über Schutzmaßnahmen informieren.

Ein weiterer Punkt, der für die Kameras spricht, ist für Müllenbach , dass Einbruchsopfer durch sie wieder ein wenig das Gefühl von Sicherheit zurückbekommen. Natürlich müsse die Menschen dabei die Persönlichkeitsrechte von Dritten beachten. "Die Kameras dürfen nur das eigene Grundstück filmen."

Müllenbach , früher Staatssekretär im saarländischen Innenministerium, warnt eindringlich davor, Attrappen aufzustellen. "Diebe merken das - und wissen dann: Hier kann ihnen nichts passieren, hier können sie einsteigen." Effektiv seien hingegen Alarmanlagen und einbruchsichere Fenster und Türen. "All das kostet natürlich Geld", sagt Müllenbach . Der Weiße Ring fordere deshalb seit Jahren, dass der Bund Bürgern bei Sicherheitsmaßnahmen finanziell hilft - vergleichbar mit der Förderung von Wärmedämmung. Der wirksamste Schutz vor Einbrechern sei eine funktionierende Nachbarschaft. "Wenn man ein wachsames Auge auf das Nachbargrundstück und die Straße hat, Fremde im Blick behält und Auffälliges der Polizei meldet, ist schon fiel erreicht", sagt der Experte.