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Saarbrücken
Ex-Manager der Saar-Linken beklagt Manipulationen

Saarbrücken. Der zurückgetretene Geschäftsführer der Saar-Linken, Leo Stefan Schmitt, hat schwere  Vorwürfe gegen die Führung des Landesverbandes erhoben. In seinem Rücktrittsschreiben listet er gravierende Verstöße gegen das Parteiengesetz, die Landes- und Bundessatzung sowie die Finanzordnung der Partei auf. Von Daniel Kirch
Daniel Kirch

Chefkorrespondent Landespolitik

„Satzungswidrige und manipulative Machenschaften“ in der Mitgliederverwaltung seien mit ihm nicht zu machen, so Schmitt. Derzeit haben nach seinen Angaben fast 400 Mitglieder seit mehr als sechs Monaten keine Beiträge gezahlt. Er prangert auch an, dass zum Erreichen von Mandaten oder Parteifunktionen „vor Wahlkonferenzen Mitglieder aufgenommen und in vielen Fällen auch deren Mitgliedsbeiträge übernommen“ würden.