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AfD-Politiker in Ausschüssen
Etwas mehr Normalität

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Was den Umgang mit der AfD angeht, haben die anderen Fraktionen im Bundestag offenbar dazugelernt. Diesmal hat der Kandidat der Rechten für das Parlamentarische Kontrollgremium die Mehrheit bekommen. Zum Glück haben die Etablierten der Versuchung widerstanden, der AfD erneut ein Bein zu stellen und sie so aufzuwerten.

Schon bei der Besetzung der Ausschuss-Vorsitze hat sich gezeigt, dass in Personalfragen eine gewisse Normalität im Hohen Haus eingetreten ist – die AfD nominierte ihre Kandidaten, die aber nicht per se abgelehnt wurden. Immer nur Nein zu sagen, entspräche auch nicht den parlamentarischen Prinzipien. Die AfD hat nun einmal zwölf Prozent der Stimmen bekommen. Dieser Wählerwille muss sich im Bundestag bei der Besetzung von Funktionen widerspiegeln.