| 20:39 Uhr

Türkischer Präsident
Erdogan hofft auf besseres Verhältnis zu Deutschland

Istanbul. Nach einem Jahr voll erbitterter Wortgefechte und Beleidigungen geht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf Deutschland und andere EU-Staaten zu. „Natürlich hoffen wir, gute Beziehungen zur EU und den EU-Staaten zu haben“, sagte Erdogan auf einem Flug von Tschad nach Tunesien, wie türkische Medien gestern berichteten. „Ich sage immer, wir müssen die Zahl unserer Feinde verringern und die Zahl unserer Freunde erhöhen.“

Nach einem Jahr voll erbitterter Wortgefechte und Beleidigungen geht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf Deutschland und andere EU-Staaten zu. „Natürlich hoffen wir, gute Beziehungen zur EU und den EU-Staaten zu haben“, sagte Erdogan auf einem Flug von Tschad nach Tunesien, wie türkische Medien gestern berichteten. „Ich sage immer, wir müssen die Zahl unserer Feinde verringern und die Zahl unserer Freunde erhöhen.“


„Wir haben keine Probleme mit Deutschland, den Niederlanden oder Belgien. Im Gegenteil sind die Regierenden in diesen Ländern meine alten Freunde“, sagte Erdogan. Er hatte den Regierungen vor dem Verfassungsreferendum im April wegen Auftrittsverboten für türkische Minister „Nazi-Methoden“ vorgeworfen. Er habe indes „immer gute Kontakte“ mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehabt. Zudem lobte Erdogan, dass die Bundesregierung seine Kritik an der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zur Ankerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels teile.