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Die Welt begrüßt die Auszeichnung des tunesischen Quartetts

Berlin. Agentur

Die Vergabe des Friedensnobelpreises an das tunesische Quartett ist international auf ein breites positives Echo gestoßen: "Die Bundesregierung gratuliert den Mitgliedern des nationalen tunesischen Dialogquartetts herzlich. (...) Es ist der verdiente Lohn für eine Arbeit an der Demokratie, für ein Festhalten an der Idee, dass ein Volk, das eine Diktatur abgeschüttelt hat, etwas besseres verdient als eine neue Diktatur ." (Steffen Seibert , Sprecher der Bundesregierung) "Es ist dem Quartett zu verdanken, dass die Entwicklungen in Tunesien bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen so gut verlaufen sind. Das ist ein Ansporn für zivilgesellschaftliches Engagement überall, aber besonders in der arabischen Welt. Das Engagement des Dialog-Quartetts gibt Hoffnung und Zuversicht, dass friedlicher Wandel gelingen kann." (Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister) "Diese Ehrung gehört all denen, die den Arabischen Frühling hervorgebracht haben und die sich bemühen, die von so vielen Menschen erbrachten Opfer zu schützen. (...) Der Arabische Frühling hat mit großen Hoffnungen begonnen, die bald von ernsthaften Zweifeln ersetzt wurden. Tunesien hat es geschafft, Enttäuschung zu verhindern." (Ban Ki Moon , Generalsekretär der Vereinten Nationen) "Glückwünsche an das Quartett für den nationalen Dialog, die verdienten Gewinner des Friedensnobelpreises. Die Tunesier haben das Recht, stolz zu sein." (Martin Schulz , Präsident des EU-Parlaments) "Dieser Friedensnobelpreis ist eine Ermutigung, Tunesien zu unterstützen. Damit wird ein schönes Beispiel gegeben, auch gegen den Terrorismus." (François Hollande , französischer Staatspräsident).