| 20:42 Uhr

Chef Reiner Hoffmann
DGB: Koalition muss Schwarze Null aufgeben

Berlin. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hat Union und SPD aufgefordert, sich von der bisherigen Politik strenger Haushaltsdisziplin zu verabschieden. „Überhaupt glaube ich, dass die Koalition nicht umhinkommt, die Schwarze Null aufzugeben“, sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) der Tageszeitung „Die Welt“. „Weil sich all die geplanten Investitionsvorhaben ansonsten nicht stemmen lassen.“ Es sei ja auch beabsichtigt, mehr Mittel für den Europäischen Fonds für strategische Investitionen zur Verfügung zu stellen. „Mir fehlt die Fantasie dafür, wie sich das alles mit einer Schwarzen Null finanzieren lässt.“

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hat Union und SPD aufgefordert, sich von der bisherigen Politik strenger Haushaltsdisziplin zu verabschieden. „Überhaupt glaube ich, dass die Koalition nicht umhinkommt, die Schwarze Null aufzugeben“, sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) der Tageszeitung „Die Welt“. „Weil sich all die geplanten Investitionsvorhaben ansonsten nicht stemmen lassen.“ Es sei ja auch beabsichtigt, mehr Mittel für den Europäischen Fonds für strategische Investitionen zur Verfügung zu stellen. „Mir fehlt die Fantasie dafür, wie sich das alles mit einer Schwarzen Null finanzieren lässt.“


Der Begriff Schwarze Null meint einen ausgeglichenen Haushalt, bei dem die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen.