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Deutschlands meistgenutzte Notrufsäule steht in Eppelborn

Eppelborn/Hamburg. Agentur

Trotz Handy und Smartphone werden die Notrufsäulen an deutschen Autobahnen noch immer intensiv genutzt, gerade im Saarland. Autofahrer holen an den Säulen Hilfe bei Pannen oder Unfällen oder warnen vor Gefahren. Im vergangenen Jahr wurden die bundesweit 16 844 Notrufsäulen rund 104 000 Mal betätigt, wie der Betreiber GDV gestern mitteilte. Am häufigsten benutzt wurde demnach eine Notrufsäule an der A 1 kurz hinter der Ausfahrt Eppelborn in Richtung Trier: 237 Mal. In dem Bereich ist eine Dauerbaustelle mit einspuriger Verkehrsführung eingerichtet. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben verstärkt zur Absicherung nach Pannen gerufen. Eine Unfallhäufung sei bei Eppelborn aber nicht zu beobachten, erklärte eine Sprecherin.

Seit Jahren wird diskutiert, ob Notrufsäulen noch sinnvoll sind. Ihr großer Vorteil ist nach Einschätzung von Experten, dass der Hilfesuchende präzise geortet werden kann. Mobilfunkzellen lassen nur eine ungefähre Bestimmung in einem Umkreis von mehreren Kilometern zu.