| 20:40 Uhr

0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts
Deutschland verfehlt Ziel bei Entwicklungshilfe

Berlin. Deutschland hat die Zielmarke der Vereinten Nationen (UN) für die Entwicklungsausgaben im vergangenen Jahr verfehlt. Nachdem die Bundesrepublik das Ziel von 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2016 erreicht hatte, fiel das Land 2017 wieder darunter, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gestern berichtete.

Deutschland hat die Zielmarke der Vereinten Nationen (UN) für die Entwicklungsausgaben im vergangenen Jahr verfehlt. Nachdem die Bundesrepublik das Ziel von 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2016 erreicht hatte, fiel das Land 2017 wieder darunter, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gestern berichtete.


Die sogenannte ODA-Quote sei 2017 von 0,7 auf 0,66 Prozent gesunken, bestätigte das Entwicklungsministerium in Berlin. „Das Erreichen der Quote von 0,7 Prozent ist, wie auch im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD festgehalten, unser Ziel.“ Die Quote beschreibt den Anteil der öffentlichen Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit am Bruttoinlandsprodukt. ODA steht für „Official Development Assistance“. Im Rahmen der UN haben sich Industrieländer wie Deutschland verpflichtet, 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden.