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Kirchenasyl sei „ultima ratio“
De Maizière kritisiert hohe Kirchenasyl-Zahlen

Berlin.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Entwicklung beim sogenannten Kirchenasyl kritisiert. Die Zahlen seien „höher als erwartet“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zwischen August 2016 und Oktober 2017 seien dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 1690 Fälle von Kirchenasyl gemeldet worden. Kirchenasyl müsse, „wenn überhaupt, immer ultima ratio sein, ein allerletztes Mittel“. Es gebe eine Vereinbarung, wonach Kirchen die Behörden über jeden einzelnen Fall informieren müssen. „Das klappt leider nicht immer“, kritisierte der Innenminister.