Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 21:14 Uhr

Kommentar
Das Gezerre muss aufhören

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Offene Türen und offene Herzen signalisieren Europas Chefdiplomaten den Briten – nicht zum ersten Mal. Das Kalkül mag verständlich sein und das Angebot ehrenwert. Schließlich ist längst bekannt, wie mühsam die Scheidung läuft, wie groß der Schaden nach der Gütertrennung für beide Seiten wäre und wie zahlreich mittlerweile die Stimmen sind, die am liebsten – um im Bild zu bleiben – die Scheidung kippen und wieder heiraten würden. Aber so lange die britische Regierung bei ihrem „Nein“ bleibt, täte die EU besser daran, zu schweigen, sich auf die nächste Verhandlungsrunde zu konzen­trieren und das öffentliche Gezerre nicht weiter zu befeuern. Es wäre konsequent. Denn Stand jetzt ist der Brexit nicht umkehrbar.
Frauke Scholl

Die EU müsste für den Brexit-Exit erstmal eigene Gesetze ändern. Einstimmigkeit ist in der EU nie sicher. Und Frau May müsste allen Rufen nachgeben und eine zweite Abstimmung zulassen. Will sie aber nicht. Derweil läuft die Zeit bis zum Austritt. Also: Stoppen oder Weitergehen. Aber nicht immer weiter mit Hü und Hott.