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Das Gen Sox 21 schützt vor frühem Haarausfall

Tokio. Japanische Wissenschaftler haben in Experimenten einen Zusammenhang zwischen einem bestimmten Gen und vorzeitigem Haarausfall festgestellt. Demnach führt ein Fehlen des Gens Sox 21, das normalerweise sowohl Menschen als auch Mäuse tragen, zu früher Kahlheit. Die Forscher vom Nationalen Genetik-Institut in Tokio blockierten bei den Mäusen gezielt das Gen

Tokio. Japanische Wissenschaftler haben in Experimenten einen Zusammenhang zwischen einem bestimmten Gen und vorzeitigem Haarausfall festgestellt. Demnach führt ein Fehlen des Gens Sox 21, das normalerweise sowohl Menschen als auch Mäuse tragen, zu früher Kahlheit. Die Forscher vom Nationalen Genetik-Institut in Tokio blockierten bei den Mäusen gezielt das Gen. Daraufhin begannen den Tieren 15 Tage nach der Geburt die Kopfhaare auszufallen, eine Woche später hatten sie ihr Fell komplett verloren. Auch nachwachsende Haare fielen nach kurzer Zeit wieder aus. Das Gen Sox 21 war zuvor bereits mit der Bildung von Nervenzellen in Verbindung gebracht worden. Die neuen Erkenntnisse könnten nun eine Therapie gegen Haarausfall beim Menschen ermöglichen, erklärte die Wissenschaftlerin Yumiko Saga. afp