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Geschichte der Beriner Mauer
Das Bollwerk, das Deutschland teilte

1961: Mauerbau am Potsdamer Platz. Die Volkspolizei überwacht.
1961: Mauerbau am Potsdamer Platz. Die Volkspolizei überwacht. FOTO: UPI / dpa
Berlin. (dpa/SZ) Die Mauer zwischen West- und Ostberlin stand genau 28 Jahre, zwei Monate und 26 Tage. Sie war das Symbol der deutschen Teilung im Kalten Krieg. Mit dem Bau des Bollwerks begann die DDR-Führung unter SED-Chef Walter Ulbricht am 13. August 1961. Das Regime versperrte seinen Bürgern damit den Weg nach Westen, zahlreiche Menschen waren zuvor geflohen. Die rund 155 Kilometer lange Sperranlage fiel am 9. November 1989, zum Ende des Kalten Krieges.

Die gesamte innerdeutsche Grenze war knapp 1400 Kilometer lang. Die DDR hatte hier schon 1952 begonnen, Grenzwälle zu errichten.



An der Berliner Mauer starben nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. An der innerdeutschen Grenze kamen nach neuesten Forschungen 327 Menschen aus Ost und West ums Leben. Viele wurden auf der Flucht erschossen oder durch Minen im Sperrgebiet an der Grenze getroffen.