| 21:14 Uhr

Bussard-Eltern machen Jagd auf ahnungslose Jogger

Erftstadt/Köln. Jogger sollten derzeit auf mögliche "Luftangriffe" gefasst sein: Mäusebussarde verteidigen nämlich ihre Brutreviere und sehen in Läufern eine Gefahr für ihre Jungen. "Es trifft vor allem Jogger und Radfahrer, die bunte Kleidung und keine Kopfbedeckung tragen", sagt Heinz Kowalski, Vizechef des Naturschutzbundes NABU in Nordrhein-Westfalen. "Die Bussarde kommen meist lautlos von hinten angeflogen." Oft handele es sich um Scheinangriffe, mit denen die Tiere den vermeintlichen Feind vertreiben wollten. In seltenen Fällen könne es aber vorkommen, dass sie mit ihren scharfen Krallen die Kopfhaut des Joggers streifen und verletzen. dpa/lnw

Jogger sollten derzeit auf mögliche "Luftangriffe" gefasst sein: Mäusebussarde verteidigen nämlich ihre Brutreviere und sehen in Läufern eine Gefahr für ihre Jungen. "Es trifft vor allem Jogger und Radfahrer, die bunte Kleidung und keine Kopfbedeckung tragen", sagt Heinz Kowalski, Vizechef des Naturschutzbundes NABU in Nordrhein-Westfalen. "Die Bussarde kommen meist lautlos von hinten angeflogen." Oft handele es sich um Scheinangriffe, mit denen die Tiere den vermeintlichen Feind vertreiben wollten. In seltenen Fällen könne es aber vorkommen, dass sie mit ihren scharfen Krallen die Kopfhaut des Joggers streifen und verletzen.


Wer von einem Bussard angegriffen wird, sollte am besten einen Gegenstand - etwa einen Stock oder eine Flasche - in die Höhe halten, rät der NABU. Dann solle man sich ruhig und langsam entfernen - und den Bereich bis zum Ende der Brutzeit in den kommenden Wochen meiden.