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Bundesgericht erlaubt Ärzten die Vorauswahl von Embryonen

Leipzig. Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat grünes Licht für die genetische Untersuchung und Aussonderung geschädigter Embryonen im Rahmen der künstlichen Befruchtung gegeben. Die so genannte Präimplantationsdiagnostik verstoße nicht gegen das Embryonenschutzgesetz, heißt es in dem gestern verkündeten Urteil

Leipzig. Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat grünes Licht für die genetische Untersuchung und Aussonderung geschädigter Embryonen im Rahmen der künstlichen Befruchtung gegeben. Die so genannte Präimplantationsdiagnostik verstoße nicht gegen das Embryonenschutzgesetz, heißt es in dem gestern verkündeten Urteil. Die Bundesärztekammer begrüßte die Entscheidung des Gerichts, heftige Kritik kam vom Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Hubert Hüppe. Mit dem Urteil sei die "Tür zu Designerkindern und damit zum Aussortieren menschlichen Lebens weit geöffnet". kna