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Sicherheitslage
BND sieht Afghanistan im Griff der Islamisten

Kabul. Der Bundesnachrichtendienst sieht weite Teile Afghanistans in der Gewalt von Islamisten und geht davon aus, dass es in allen Teilen des Landes zu Anschlägen kommen kann. Im Berliner „Tagesspiegel“ von Freitag sprach BND-Präsident Bruno Kahl von „bis zu 40 Prozent der Fläche in Afghanistan“, die nicht mehr unter der Kontrolle staatlicher Sicherheitskräfte stehen.

Die Einschätzung widerspricht teilweise der der Bundesregierung, die bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber auf sichere Gebiete im Land verweist.