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Landgericht Gera
Betrugsprozess um Neonazi Brandt zum Auftakt vertagt

Gera.

Ein Strafprozess um Versicherungsbetrug mit 13 Angeklagten vor dem Landgericht Gera ist gestern auf kommenden Mittwoch vertagt worden. Zwei Beschuldigte waren zum Prozessauftakt nicht erschienen. In dem Verfahren ist auch der ehemalige NPD-Funktionär, Gründer des rechtsextremen „Thüringer Heimatschutzes“ und V-Mann des Verfassungsschutzes, Tino Brandt, angeklagt. Es geht um massenhaften Betrug von Krankenkassen und Unfallversicherungen, die mit fingierten Fällen um Leistungen betrogen worden sein sollen.