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Landessportverband für das Saarland
Adrian Zöhler will Krisen-Verband LSVS anführen

Saarbrücken. Adrian Zöhler kandidiert am kommenden Sonntag auf der Mitgliederversammlung des schwer angeschlagenen Landessportverbandes für das Saarland (LSVS) für das Amt des Präsidenten. Der 48-jährige Vize-Präsident des Saarländischen Fußball-Verbandes, im Beruf Regionalgeschäftsführer einer Krankenkasse, sagte: „Ich habe großen Respekt vor dem Amt und den damit verbundenen Aufgaben.“ Wenn er gewählt wird, tritt er die Nachfolge von Klaus Meiser (CDU) an, der wegen des millionenschweren Finanzskandals beim LSVS Ende April den Hut genommen hatte. Von Patric Cordier

Für das siebenköpfige Präsidium, das den LSVS durch die Finanzkrise führen muss, haben sich zehn weitere Personen beworben.


LSVS-Konsolidierungsberater Michael Blank gab unterdessen gestern die Kündigungen von 44 Mitarbeitern bei der Dachorganisation des saarländischen Sports bekannt.