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Abgelehnte Asylbewerber
Abschiebeflug nach Kabul erregt Kritik

Kabul.

Vor einem erneuten Abschiebeflug nach Afghanistan gestern Abend hat die Organisation Pro Asyl die Bundesregierung scharf kritisiert. Nicht zuletzt der Anschlag auf ein Luxushotel in Kabul am Wochenende mit über 20 Toten strafe die „Vorstellung der deutschen Asylbehörden Lügen“, dass es „sichere Gebiete im Lande“ gebe. Der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, forderte mehr Personal für die Rückführung abgelehnter Asylbewerber. Zehn Flüchtlinge sollten am Abend von Düsseldorf nach Kabul abgeschoben werden.