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Amnesty International
312 Menschenrechtler weltweit getötet

Berlin. (epd) Die Lage der Menschenrechte weltweit hat sich laut Amnesty International dramatisch verschlechtert. Menschenrechtsverteidiger wie Journalisten, Gewerkschafter, Anwälte und andere würden „so bedroht wie noch nie“, sagte der Generalsekretär der deutschen Amnesty-Sektion, Markus Beeko, gestern in Berlin bei der Vorstellung des Amnesty International Reports 2017/2018. Vermehrt würden Aktivisten nicht nur verfolgt, sondern auch getötet.

Laut Beeko wurden 2017 in 27 Staaten mindestens 312 Menschen wegen ihres Einsatzes für Menschenrechte getötet. Im Vorjahr waren es noch 280 Opfer.