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Überprüfungen
200 Rechtsextreme aus Bundeswehr entlassen

Düsseldorf. Die Bundeswehr hat einem Zeitungsbericht zufolge seit 2008 fast 200 Angehörige als Rechtsextremisten entlarvt und fast alle entlassen. 170 der 199 Menschen mit bestätigtem Rechtsextremismusverdacht stammten noch aus Zeiten der Wehrpflicht-Armee, wie die „Rheinische Post“ gestern unter Berufung auf eine Aufstellung des Verteidigungsministeriums berichtete. afp

Bei fünf Rechtsextremisten stehe die Entlassung noch aus, weil noch gerichtliche oder truppendienstliche Verfahren gegen sie liefen.


Als Konsequenz aus rechtsextremistischen Vorfällen hatte das Verteidigungsministerium im vergangenen Jahr den Militärischen Abschirmdienst (MAD) eingeschaltet, der seitdem jeden Bewerber durchleuchtet. Inzwischen gab es laut dem Bericht bereits mehr als 16 000 Sicherheitsüberprüfungen. Dabei gab es nach Angaben eines Sprechers mehrere Fälle, in denen der Eintritt in die Bundeswehr und damit auch die Ausbildung an Kriegswaffen verwehrt wurde.