Gesundheit soll Schulfach werden

Freiburg. Der Deutsche Ärztetag spricht sich für ein eigenes Schulfach Gesundheit aus. "Kinder und Jugendliche sollen körperliche und seelische Prozesse besser verstehen", heißt es in einem Beschluss des Ärzteparlaments, das derzeit in Freiburg tagt. Gefordert wird die Einführung des Fachs "Gesundheit und Prävention" an allen Schulen ab der ersten Jahrgangsstufe bis zum Abschluss. Kritisch sehen die Mediziner die wachsende Zahl von Gesundheits-Apps: Nur wenige der digitalen Helfer könnten als seriös gelten. von knamehr

Ministerpräsidentin will Polizei im Saarland stärken

Saarbrücken. Den Schutz vor Kriminalität und Terror hat die neue schwarz-rote Regierung im Saarland zur zentralen Aufgabe erklärt. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) versprach in ihrer Regierungserklärung, die Personalzahl bei der Polizei werde ab 2021 "stabil bleiben". So könne man "in jeder Kommune einen Polizeistandort gewährleisten". Den Polizisten stellte Kramp-Karrenbauer eine deutlich bessere Ausstattung in Aussicht. Man werde zudem eine Reihe von "rechtlichen Änderungen vornehmen", um beispielsweise den Einsatz von elektronischen Fußfesseln, Video-Überwachung und automatischer Kennzeichen-Erfassung zu erleichtern. von Oliver Schwambachmehr

Militär marschiert nach Tumulten in Brasilia auf

Brasilia. (afp) Massenproteste, Tränengas, Randale im Regierungsviertel: Die wegen Korruptionsvorwürfen massiv unter Druck geratene Regierung von Präsident Michel Temer hat gestern Soldaten zum Schutz vor Demonstranten angefordert. Der an die Zeiten der Militärdiktatur erinnernde Schritt wurde nach der Eskalation eines Massenprotests tags zuvor beschlossen. Einige Demonstranten waren gewaltsam in das Landwirtschaftsministerium in der Hauptstadt Brasilia eingedrungen und hatten randaliert, wie ein Ministeriumssprecher sagte. Sie hatten ein Feuer gelegt, Fotos früherer Minister verbrannt und sich Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Auch andere Ministerien wurden laut Regierung mit Steinen und Stöcken angegriffen. Wie Verteidigungsminister Raul Jungmann erklärte, wurden danach die Soldaten zum Außenministerium und zu allen weiteren Ministerien in Brasilia geschickt. Noch am Abend hob Temer den Einsatz auf, weil die Ausschreitungen in Brasília beendet worden seien. mehr

Deutsche sind zufrieden, fürchten aber die Zukunft

Berlin. (dpa) Die Deutschen sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage großteils zufrieden: Der Anteil derer, die sich als besonders wohlhabend einschätzen, stieg von 42,1 Prozent im Jahr 2012 auf aktuell 49,1 Prozent. Das zeigt eine Wohlstandsstudie, die das Sozialforschungsinstitut Ipsos und der Zukunftsforscher Horst Opaschowski gestern vorstellten. Wohlstand bedeute für 80 Prozent der Bürger ein Leben ohne finanzielle Sorgen, hieß es. Für 70 Prozent gehöre ein sicheres Einkommen dazu. Trotz der guten Lage fürchteten sich aber viele vor der Zukunft. Nur 42 Prozent hätten keine Angst, hieß es. Die meisten sorgten sich, dass Freiheit und Frieden künftig bedroht seien. mehr

Hartz-IV-Empfänger im Saarland werden selten bestraft

Saarbrücken. Die Jobcenter im Saarland verhängen seltener Strafen wegen Hartz-IV-Verstößen als alle anderen Bundesländer. Das hat eine Recherche des Redaktions-Netzwerks Correctiv.org ergeben. Während im Saarland nur 2,3 Prozent der Hartz-IV-Empfänger mit Sanktionen belegt werden, sind es in Berlin 4,7 Prozent. Die Regionaldirektion Saar der Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass die Saarländer gesetzestreuer sind. von Sz-Redakturmatthias Zimmermannmehr

Deutsche sind zufrieden, fürchten aber die Zukunft

Berlin. (dpa) Die Deutschen sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage großteils zufrieden: Der Anteil derer, die sich als besonders wohlhabend einschätzen, stieg von 42,1 Prozent im Jahr 2012 auf aktuell 49,1 Prozent. Das ergab eine Wohlstandsstudie, die das Sozialforschungsinstitut Ipsos und der Zukunftsforscher Horst Opaschowski gestern vorstellten. Wohlstand bedeute für 80 Prozent der Bürger ein Leben ohne finanzielle Sorgen, hieß es. Für 70 Prozent gehöre ein sicheres Einkommen dazu. Trotz der guten Lage fürchteten sich aber viele vor der Zukunft. Nur 42 Prozent hätten keine Angst, hieß es. Die meisten sorgten sich, dass Freiheit und Frieden künftig bedroht seien. mehr

Saarländer schnarchen und singen am meisten

BERLIN. Die Saarländer sind deutsche Meister im Schlaflieder-Singen: 28 Prozent praktizieren dieses Ritual regelmäßig für ihre Kinder. Das zeigt der "Beurer Schlafatlas", der bundesweit die Schlafqualität untersucht. Dabei steht das Saarland in der Gesamtplatzierung sehr gut da - nur in Bremen und in Rheinland-Pfalz schlafen die Einwohner besser als hierzulande. Einsame Spitze sind die Saarländer wiederum im Schnarchen. 23 Prozent gaben an, dass sie nachts oft "sägen" (Bundesschnitt: 17 Prozent). Dagegen sind Nacktschläfer eher selten anzutreffen. Nur sechs Prozent der Saarländer gehen textilfrei ins Bett, bundesweit tun es zehn Prozent. von afp/kojmehr

Hartz-IV-Empfänger im Saarland werden seltener bestraft

Saarbrücken. Im Saarland verhängen die Jobcenter seltener Strafen wegen Hartz-IV-Verstößen als in allen anderen Bundesländern. Das ergab eine Recherche des Redaktions-Netzwerks Correctiv.org. Während im Saarland nur 2,3 Prozent der Hartz-IV-Empfänger mit Sanktionen belegt werden, sind es in Berlin 4,7 Prozent. Die Regionaldirektion Saar der Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass die Saarländer gesetzestreuer sind. von Sz-Redakturmatthias Zimmermannmehr

Deutsche sind zufrieden, fürchten aber die Zukunft

Berlin. (dpa) Die Deutschen sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage großteils zufrieden: Der Anteil derer, die sich als besonders wohlhabend einschätzen, stieg von 42,1 Prozent im Jahr 2012 auf aktuell 49,1 Prozent. Das ergab eine Wohlstandsstudie, die das Sozialforschungsinstitut Ipsos und der Zukunftsforscher Horst Opaschowski gestern vorstellten. Wohlstand bedeute für 80 Prozent der Bürger ein Leben ohne finanzielle Sorgen, hieß es. Für 70 Prozent gehöre ein sicheres Einkommen dazu. Trotz der guten Lage fürchteten sich aber viele vor der Zukunft. Nur 42 Prozent hätten keine Angst, hieß es. Die meisten sorgten sich, dass Freiheit und Frieden künftig bedroht seien. mehr

Saarländer schnarchen und singen am meisten

BERLIN. Die Saarländer sind deutsche Meister im Schlaflieder-Singen: 28 Prozent praktizieren dieses Ritual regelmäßig für ihre Kinder. Das zeigt der "Beurer Schlafatlas", der bundesweit die Schlafqualität untersucht. Dabei steht das Saarland in der Gesamtplatzierung sehr gut da - nur in Bremen und in Rheinland-Pfalz schlafen die Einwohner besser als hierzulande. Einsame Spitze sind die Saarländer wiederum im Schnarchen. 23 Prozent gaben an, dass sie nachts oft "sägen" (Bundesschnitt: 17 Prozent). Dagegen sind Nacktschläfer eher selten anzutreffen. Nur sechs Prozent der Saarländer gehen textilfrei ins Bett, bundesweit tun es zehn Prozent. von afp/kojmehr

Hartz-IV-Empfänger im Saarland werden seltener bestraft

Saarbrücken. Im Saarland verhängen die Jobcenter seltener Strafen wegen Hartz-IV-Verstößen als in allen anderen Bundesländern. Das ergab eine Recherche des Redaktions-Netzwerks Correctiv.org. Während im Saarland nur 2,3 Prozent der Hartz-IV-Empfänger mit Sanktionen belegt werden, sind es in Berlin 4,7 Prozent. Die Regionaldirektion Saar der Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass die Saarländer gesetzestreuer sind. von Sz-Redakturmatthias Zimmermannmehr

Deutsche sind zufrieden, fürchten aber die Zukunft

Berlin. (dpa) Die Deutschen sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage großteils zufrieden: Der Anteil derer, die sich als besonders wohlhabend einschätzen, stieg von 42,1 Prozent im Jahr 2012 auf aktuell 49,1 Prozent. Das zeigt eine Wohlstandsstudie, die das Sozialforschungsinstitut Ipsos und der Zukunftsforscher Horst Opaschowski gestern vorstellten. Wohlstand bedeute für 80 Prozent der Bürger ein Leben ohne finanzielle Sorgen, hieß es. Für 70 Prozent gehöre ein sicheres Einkommen dazu. Trotz der guten Lage fürchteten sich aber viele vor der Zukunft. Nur 42 Prozent hätten keine Angst, hieß es. Die meisten sorgten sich, dass Freiheit und Frieden künftig bedroht seien. mehr

Saarländer schnarchen und singen am meisten

BERLIN. Die Saarländer sind deutsche Meister im Schlaflieder-Singen: 28 Prozent praktizieren dieses Ritual regelmäßig für ihre Kinder. Das geht aus dem "Beurer Schlafatlas" hervor, der bundesweit die Schlafqualität untersucht hat. Dabei steht das Saarland in der Gesamtplatzierung sehr gut da - nur in Bremen und in Rheinland-Pfalz schlafen die Einwohner besser als hierzulande. Einsame Spitze sind die Saarländer wiederum im Schnarchen. 23 Prozent gaben an, dass sie nachts oft "sägen" (Bundesschnitt: 17 Prozent). Dagegen sind Nacktschläfer eher selten anzutreffen. Nur sechs Prozent der Saarländer gehen textilfrei ins Bett, gegenüber zehn Prozent im Bund. von afp/kojmehr

Hartz-IV-Empfänger im Saarland werden selten bestraft

Saarbrücken. Die Jobcenter im Saarland verhängen seltener Strafen wegen Hartz-IV-Verstößen als alle anderen Bundesländer. Das hat eine Recherche des Redaktions-Netzwerks Correctiv.org ergeben. Während im Saarland nur 2,3 Prozent der Hartz-IV-Empfänger mit Sanktionen belegt werden, sind es in Berlin 4,7 Prozent. Die Regionaldirektion Saar der Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass die Saarländer gesetzestreuer sind. von Sz-Redakturmatthias Zimmermannmehr

DGB fordert Investitionsplan für ganz Europa

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert ein europäisches Investitionsprogramm für die Infrastruktur, den Breitbandausbau sowie erneuerbare Energien im Umfang von zwei Prozent des EU-Haushaltsvolumens. "Das nützt Deutschland und den anderen EU-Ländern", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell im SZ-Interview. So könne es etwa in Frankreich bei den nächsten Präsidentschaftswahlen in fünf Jahren zu einer Machtübernahme der Rechtsextremen kommen, wenn dem Land ein wirtschaftlicher Aufschwung versagt bleibe. "Das hätte negative Konsequenzen für ganz Europa, auch für deutsche Arbeitsplätze", warnte Körzell. von Stefan Vettermehr

Trump setzt weiter auf Frieden im Nahost-Konflikt

Jerusalem. (afp) Nach dem Nahost-Besuch von US-Präsident Donald Trump zeichnet sich keine neue Friedensinitiative ab. Der US-Präsident zeigte sich gestern in Jerusalem zwar erneut überzeugt, dass ein "Deal" zwischen Israelis und Palästinensern möglich sei. Konkrete Vereinbarungen zur Wiederaufnahme der seit 2014 festgefahrenen Gespräche gab es aber nicht. Trump sagte zum Abschluss seines Israel-Besuchs in Jerusalem, es sei "nicht einfach", ein Abkommen zu schließen. Er werde sich indes weiter dafür einsetzen, betonte er bei einer Rede im Israel-Museum. Bei einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem legte Trump einen Kranz nieder. mehr

Robert Habeck, grüner Umweltminister in Schleswig-Holstein, rät zur Koalition mit CDU und FDP. Foto: dpa

Grüner Appell zu „Jamaika“ in Kiel

Kiel/Neumünster. (dpa) Mit Leidenschaft hat der Grünen-Politiker Robert Habeck seine Partei dazu aufgerufen, ein schwarz-gelb-grünes "Jamaika"-Bündnis in Schleswig-Holstein zu wagen. Die Grünen hätten die demokratische Pflicht, jetzt in Gespräche mit FDP und CDU zu gehen, "mit dem Ziel, eine handlungsfähige Regierung für fünf Jahre zu schmieden", schrieb der Umweltminister am Dienstag in seinem Blog - wenige Stunden vor einem Parteitag der Grünen in Neumünster, der am Abend über die Frage entscheiden sollte. "Jamaika kann scheitern und wir können in Jamaika scheitern", schrieb Habeck. "Ich weiß, wie groß die Sorge ist, in einem solchen Bündnis unterzugehen, als bürgerliches Öko-Anhängsel von CDU und Anwälten zu verschwinden und keine eigene starke Politik mehr zu machen. Aber ich traue es uns zu". mehr