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Steuerzahlerbund listet „absurde“ Förderprojekte auf

Berlin. Agentur

Ob Millionen für spezielle Unterwasseranstriche, einen Süßstoffersatz oder Spiele-Apps: Im Bundeshaushalt gibt es nach Meinung des Steuerzahlerbundes neben den ganz großen Einsparposten auch viele kleine verzichtbare Beträge. In einer gestern in Berlin vorgelegten Liste mit Streichvorschlägen zeigt der Verband Beispiele für die aus seiner Sicht unnötigen Ausgaben und "Auswüchse in der Subventionspolitik " auf - von "A wie Apfel-Birne-Hybrid bis Z wie zukunftsfähige Autos".

Neben den kritisierten Fördergeldern unterbreitet der Steuerzahlbund auch Vorschläge, um Ausgaben des Bundes von 19,6 Milliarden Euro zu streichen. Dies betrifft Einsparungen durch einen schnelleren Ausstieg aus der Steinkohleförderung, niedrigere Personalkosten, Subventionskürzungen für den Nahverkehr und Klimaschutz sowie weniger Sozialleistungen.