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SPD gibt Steinbrück Rückendeckung

Berlin. Die SPD ist nach der Entrüstung über die Äußerung ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zum angeblich zu niedrigen Kanzlergehalt um Schadensbegrenzung bemüht. Mehrere SPD-Abgeordnete stellten sich demonstrativ hinter den Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel (CDU)

Berlin. Die SPD ist nach der Entrüstung über die Äußerung ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zum angeblich zu niedrigen Kanzlergehalt um Schadensbegrenzung bemüht. Mehrere SPD-Abgeordnete stellten sich demonstrativ hinter den Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) beklagte im Deutschlandfunk, Steinbrücks Einschätzung sei nicht neu und werde nur aufgebauscht. Steinbrück hatte in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt, gemessen an der Leistung und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt bekomme der Regierungschef in Deutschland zu wenig Geld. Auch SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach stärkte ihm den Rücken. "Steinbrück hat in der Sache natürlich Recht: In Anbetracht der Größe des Landes ist das Gehalt der Kanzlerin zu gering", sagte er der "Rheinischen Post". dpa