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Sauerland-Gruppe baute 135 Kilogramm-Bombe

Sauerland-Gruppe baute 135 Kilogramm-Bombe Düsseldorf. Eine Autobombe der "Sauerland-Gruppe" hätte nach Expertenangaben die Abflughalle eines großen Flughafens völlig zerstören können

Sauerland-Gruppe baute 135 Kilogramm-BombeDüsseldorf. Eine Autobombe der "Sauerland-Gruppe" hätte nach Expertenangaben die Abflughalle eines großen Flughafens völlig zerstören können. Eine solche Bombe mit der Sprengkraft von 135 Kilogramm TNT könne einen Motorblock 100 Meter weit durch die Luft schleudern, sagte gestern ein Sprengstoffexperte des Bundeskriminalamts im Terror-Prozess vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. Die "Sauerland-Gruppe" hatte insgesamt drei Autobomben geplant. dpa "Twitter-Affäre" beschäftigt Bundestag Berlin. Die "Twitter-Affäre" um die Wiederwahl von Bundespräsident Horst Köhler wird das Präsidium des Deutschen Bundestags beschäftigen. Dabei geht es heute um mögliche Konsequenzen aus der Tatsache, dass das Ergebnis der Präsidentenwahl bereits vor der offiziellen Bekanntgabe im Internet zu lesen war. Mehrere Abgeordnete hatten Köhlers Sieg am vergangenen Samstag vorab über den Internet-Dienst Twitter verbreitet. dpaKatholik in Nordirland von Mob totgeprügeltLondon. Ein katholischer Familienvater ist in Nordirland von einem Mob aus protestantischen Fußballfans totgeprügelt worden. Der 49 Jahre alte Mann wollte aus Sorge vor gewalttätigen Fans gerade nach seinen Kindern schauen, als er von 40 Jugendlichen in Coleraine nordwestlich von Belfast attackiert wurde. Ein 46-jähriger Nachbar erlitt lebensgefährliche Verletzungen. dpaGericht entscheidet Streit über KommunalwahlMünster. Nach monatelangem Rechtsstreit steht der 30. August als Termin für die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen fest. Der Verfassungsgerichtshof des Landes in Münster wies gestern eine von SPD und Grünen dagegen gerichtete Klage ab. Die Opposition hatte eine Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Bundestagswahl am 27. September verlangt und den 30. August als willkürlichen Termin bezeichnet. ddpInstitute kritisieren Afghanistan-PolitikBerlin. Die großen Friedensforschungsinstitute haben die Afghanistan-Politik der Bundesregierung kritisiert. Die Lage in Afghanistan bleibe auch mit größerem militärischen Engagement aussichtslos, wenn nicht der Staatsaufbau stärker unterstützt werde, sagte gestern Jochen Hippler vom Institut für Entwicklung und Frieden bei der Vorstellung des Friedensgutachtens 2009 in Berlin. Mehr Truppen führten in solchen Konflikten wie auch im Sudan nicht zwanbgsläufig zu mehr Sicherheit. epd