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Rösler stellt sich hinter Brüderle

Berlin. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle bekommt wegen der gegen ihn erhobenen Sexismus-Vorwürfe immer mehr Rückendeckung aus den eigenen Reihen. Partei-Chef Philipp Rösler bezeichnete die Kritik an Brüderle gestern im "Kölner Stadt-Anzeiger" als "durchsichtig und haltlos". Es sei "eine Kampagne gegen die gesamte FDP"

Berlin. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle bekommt wegen der gegen ihn erhobenen Sexismus-Vorwürfe immer mehr Rückendeckung aus den eigenen Reihen. Partei-Chef Philipp Rösler bezeichnete die Kritik an Brüderle gestern im "Kölner Stadt-Anzeiger" als "durchsichtig und haltlos". Es sei "eine Kampagne gegen die gesamte FDP". Gleichwohl sei eine gesellschaftliche Debatte über Sexismus notwendig. Ähnlich sah es der stellvertretende FDP-Vorsitzende Holger Zastrow. "Jeder normale Bürger erkennt, dass es offensichtlich eine komische Inszenierung gegen Brüderle und die FDP ist". Doch die Partei werde zusammenhalten.



Eine Journalistin des "Stern" hatte vergangene Woche in einem Artikel berichtet, dass der FDP-Politiker ihr am Rande des Dreikönigstreffens vor einem Jahr mit anzüglichen Bemerkungen zu nahe gekommen sei. Sie erwähnte auch andere Gelegenheiten, bei denen Brüderle durch sexistische Bemerkungen aufgefallen sei. afp