| 00:00 Uhr

Obama in Selma: Marsch für gleiche Rechte nicht vorbei

Selma/Madison. Agentur

Der erste schwarze Präsident der USA, Barack Obama , sieht seit den historischen Protestmärschen von 1965 große Fortschritte bei der Gleichberechtigung für alle in der Nation. "Aber der Marsch ist noch nicht vorbei, das Rennen ist nicht gewonnen", sagte Obama am Samstag in Selma bei einer Feier zum Gedenken an den "Blutigen Sonntag" vor 50 Jahren, wo Polizisten Schwarze brutal niederknüppelten. Obama richtete sich vor allem an die Jugend. Er rief sie auf, das Werk der Demonstranten fortzusetzen. Und, so schrieb er allen Zuhörern angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung ins Stammbuch: "Es gibt keine Entschuldigung, nicht wählen zu gehen."