Saudi-Arabien zweitbester Kunde deutscher Rüstungskonzerne

Berlin. Trotz der Kriegsbeteiligung Saudi-Arabiens und der Menschenrechtslage dort war der ölreiche Wüstenstaat in diesem Jahr bisher der zweitbeste Kunde der deutschen Rüstungsindustrie. Bis zum 30. September erteilte die Bundesregierung Exportgenehmigungen im Wert von 416,4 Millionen Euro für das Königreich, das derzeit wegen des Verschwindens des Journalisten Jamal Khashoggi unter massivem internationalen Druck steht. Von dpamehr

Konflikt mit Nordkorea: Südkorea sieht Lösung in Reichweite

Brüssel. Auf dem Asien-Europa-Gipfel in Brüssel hat sich Südkoreas Regierung optimistisch über die Aussichten für eine Friedenslösung mit Nordkorea geäußert. Die Situation sei völlig anders als noch vor einem Jahr, sagte Außenministerin Kang Kyung Wha auf der Abschluss-Pressekonferenz des Asem-Gipfels. „Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg.“ Es werde eine dauerhafte Friedenslösung mit Nordkorea und eine Denuklearisierung der Halbinsel geben. Von dpamehr



Trockenheit in Deutschland steuert auf Ausnahmewert zu

Offenbach. Das Jahr 2018 könnte nach Einschätzung von Meteorologen eines der fünf trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen 1884 werden. Rund 70 Prozent der Fläche Deutschlands sei derzeit von extremer Trockenheit betroffen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. „Was die Wärme angeht, fahren wir auf der Überholspur - was den Regen angeht, auf der Standspur“, sagte Agrarmeteorologe Hans Helmut Schmitt in Offenbach. 1947 sei „bisher das Maß aller Dinge“ gewesen. Von dpamehr

Energieverband fordert Entlastungen für Stromverbraucher

Berlin. Der Energieverband BDEW rechnet für die meisten Stromverbraucher in Deutschland im nächsten Jahr mit steigenden Strompreisen und fordert milliardenschwere Entlastungen. Im EU-weiten Vergleich der Strompreise werde besonders deutlich: Der deutsche Staat bitte die Haushalte bei den Steuern, Abgaben und Umlagen über Maß zur Kasse, sagte der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Stefan Kapferer, der Deutschen Presse-Agentur. Von dpamehr

Seibert: Merkel wird nicht Vertrauensfrage stellen

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel sieht trotz ihrer überraschenden Niederlage bei der Wahl des Vorsitzenden der Unionsfraktion keine Notwendigkeit, die Vertrauensfrage im Parlament zu stellen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte auf die Frage, ob sie dies für erforderlich halte: „Nein.“ CDU-Vize Armin Laschet sieht das genauso. „Sie hat das Vertrauen der Fraktion“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im ZDF-„Morgenmagazin“. Von dpamehr