Arzt: Diego Maradona braucht Prothesen in seinen Knien

Buenos Aires. Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona braucht nach Angaben seines Arztes Prothesen in seinen Knien. Wie einer seiner behandelnden Mediziner, Germán Ochoa, dem Portal Todo Noticias berichtete, hat der Weltmeister von 1986 eine fortgeschrittene Arthrose. „Diego kenne ich gut, weil ich 2004, 27 Tage nach seinem Abschied vom Fußball, sein linkes Knie operiert habe“, sagte Ochoa. „Und im Juni haben wir ihn so behandelt, dass er seine Aktivitäten bei der WM in Russland so gut wie möglich absolvieren konnte.“ Von dpamehr

Merkel fordert mehr Optimismus in ihrer Partei

Leinefelde-Worbis. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor CDU-Mitgliedern im thüringischen Leinefelde-Worbis für einen optimistischen Blick ihrer Partei in die Zukunft geworben. Das Ergebnis der Bundestagswahl sei enttäuschend gewesen, aber man habe zum vierten Mal den Regierungsauftrag bekommen, sagte sie beim Parteitag des Thüringer CDU-Landesverbands. „Und seit einem Jahr beschäftigen wir uns viel zu sehr damit, ob wir beleidigt sein sollen oder nicht. Von dpamehr



Saudi-Arabien räumt Tod von Journalist Khashoggi ein

Riad. Mehr als zwei Wochen lang hatte Saudi-Arabien dementiert, nun gibt die Regierung dem internationalen Druck nach: Journalist Jamal Khashoggi sei im Konsulat in Istanbul getötet worden, räumt Riad ein. Vorläufige Ergebnisse hätten gezeigt, dass es zwischen Khashoggi und mehreren Personen im Istanbuler Konsulat zu einem tödlichen Streit gekommen sei, berichtete die staatliche saudische Nachrichtenagentur Spa. 18 saudische Staatsangehörige seien festgenommen worden, darunter auch der Vizechef des Geheimdienstes. Von dpamehr

Energieverband fordert Entlastungen für Stromverbraucher

Berlin. Der Energieverband BDEW rechnet für die meisten Stromverbraucher in Deutschland im nächsten Jahr mit steigenden Strompreisen und fordert milliardenschwere Entlastungen. Im EU-weiten Vergleich der Strompreise werde besonders deutlich: Der deutsche Staat bitte die Haushalte bei den Steuern, Abgaben und Umlagen über Maß zur Kasse, sagte der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Stefan Kapferer, der Deutschen Presse-Agentur. Von dpamehr

Seibert: Merkel wird nicht Vertrauensfrage stellen

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel sieht trotz ihrer überraschenden Niederlage bei der Wahl des Vorsitzenden der Unionsfraktion keine Notwendigkeit, die Vertrauensfrage im Parlament zu stellen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte auf die Frage, ob sie dies für erforderlich halte: „Nein.“ CDU-Vize Armin Laschet sieht das genauso. „Sie hat das Vertrauen der Fraktion“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im ZDF-„Morgenmagazin“. Von dpamehr