„Heuchler!“: Kritik nach Gipfel mit Putin erzürnt Trump

Washington. US-Präsident Donald Trump hat die massiven Vorwürfe nach seinem Gipfel mit Russlands Staatschef Wladimir Putin zurückgewiesen und seinen Kritikern Doppelmoral vorgeworfen. „Ich wurde von den Fake-News-Medien hart kritisiert dafür, zu nett zu Präsident Putin gewesen zu sein“, beklagte Trump in einem Tweet. „Früher hätte man das als Diplomatie bezeichnet.“ Nach dem ersten Gipfeltreffen der beiden Präsidenten am Montag in Helsinki war Trump in den USA allerdings nicht nur von Journalisten, sondern auch seitens der Opposition und sogar innerhalb seiner eigenen Partei aufs Schärfste kritisiert worden. Von dpamehr

Merkel: Partnerschaft mit den USA „zentral für uns“

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich ungeachtet der zunehmenden Abgrenzung des US-Präsidenten Donald Trump von Europa zur transatlantischen Partnerschaft bekannt. Die Zusammenarbeit mit den USA sei weiter „zentral für uns“, sagte Merkel auf ihrer Sommer-Pressekonferenz in Berlin. „Ich werde sie auch weiter pflegen.“ Trump hatte während seiner Europareise in der vergangenen Woche die Nato in Frage gestellt und die Europäische Union als Gegner bezeichnet. Von dpamehr

Wirtschaft: Europa muss bei US-Autozoll-Drohung hart bleiben

Berlin. Die drohenden hohen Zölle auf in die USA exportierte Autos erfordern aus Sicht der deutschen Wirtschaft ein entschlossenes Vorgehen der Europäer. Man müsse die amerikanische Seite sehr deutlich auf die möglichen Risiken auch für Jobs in den Vereinigten Staaten hinweisen, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer den Blättern der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. „Klar ist, Zölle und Gegenzölle kosten letztlich Arbeitsplätze und Investitionen auf beiden Seiten des Atlantiks“, betonte er. Von dpamehr

US-Unternehmen warnen vor Eskalation des Handelskonflikts

Peking. Amerikanische Unternehmen in China warnen vor einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und der Volksrepublik. Der Präsident der Amerikanischen Handelskammer in China, William Zarit, sagte der Deutschen Presse-Agentur in Peking, dass die US-Geschäftsleute in China sehr besorgt seien und hofften, dass sie nicht zum Ziel chinesischer Vergeltung würden. „Fast 80 Prozent der befragten Mitglieder sagten, dass Zölle ihre Arbeit in China in gewissem Maße beeinträchtigen könnten“,so Zarit. Von dpamehr