Merkel will verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen

Berlin. Nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Landtagswahl in Bayern will die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel verloren gegangenes Vertrauen in die Regierungsarbeit zurückgewinnen. „Im Rückblick auf die Regierungsbildung und die letzten zwölf Monate müssen wir feststellen, dass da viel Vertrauen verloren gegangen ist“, sagte sie in Berlin bei einer Veranstaltung des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, als Bundeskanzlerin wolle sie stärker dafür Sorge tragen, dass das Vertrauen in die politischen Akteure wieder da sei. Von dpamehr



Energieverband fordert Entlastungen für Stromverbraucher

Berlin. Der Energieverband BDEW rechnet für die meisten Stromverbraucher in Deutschland im nächsten Jahr mit steigenden Strompreisen und fordert milliardenschwere Entlastungen. Im EU-weiten Vergleich der Strompreise werde besonders deutlich: Der deutsche Staat bitte die Haushalte bei den Steuern, Abgaben und Umlagen über Maß zur Kasse, sagte der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Stefan Kapferer, der Deutschen Presse-Agentur. Von dpamehr

Seibert: Merkel wird nicht Vertrauensfrage stellen

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel sieht trotz ihrer überraschenden Niederlage bei der Wahl des Vorsitzenden der Unionsfraktion keine Notwendigkeit, die Vertrauensfrage im Parlament zu stellen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte auf die Frage, ob sie dies für erforderlich halte: „Nein.“ CDU-Vize Armin Laschet sieht das genauso. „Sie hat das Vertrauen der Fraktion“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im ZDF-„Morgenmagazin“. Von dpamehr