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Netanjahu bietet Friedensgespräch an

Netanjahu bietet Friedensgespräch an Jerusalem. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einer Videoansprache den Palästinensern eine sofortige Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen angeboten. Er bekannte sich dabei jedoch weiter nicht ausdrücklich zur Schaffung eines Palästinenserstaates

Netanjahu bietet Friedensgespräch anJerusalem. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einer Videoansprache den Palästinensern eine sofortige Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen angeboten. Er bekannte sich dabei jedoch weiter nicht ausdrücklich zur Schaffung eines Palästinenserstaates. dpaGericht bestätigt Verbot von Gen-MaisBraunschweig. Der Anbau der Genmaissorte MON 810 bleibt in Deutschland verboten. Das Verwaltungsgericht Braunschweig lehnte einen Eilantrag des US-Saatgutkonzerns Monsanto gegen das im April von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) verfügte Verbot ab, wie das Gericht gestern mitteilte. ddpSchaar will Datenschutz in Unternehmen stärkenBerlin. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat Zweifel an der Unabhängigkeit von Datenschutzkontrolleuren in Unternehmen geäußert und "konfliktfähige Datenschutzbeauftragte" gefordert. Als positives Signal wertete er einen geplanten erweiterten Kündigungsschutz für die Beauftragten zum Schutz von Daten. Die angekündigten Verschärfungen sollen in Kürze vom Bundestag verabschiedet werden. dpaMordprozess gegen Neonazis: Hohe StrafenNeuruppin. Zwei Rechtsextremisten sind wegen Mordes und Beihilfe zum Mord zu hohen Strafen verurteilt worden. Sie hatten einen 55-jährigen Arbeitslosen im brandenburgischen Templin geschlagen und getreten, bis er tot war. Der 19 Jahre alte Hauptangeklagte wurde vom Landgericht Neuruppin zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt. Der 22-jährige Mitangeklagte wurde wegen Beihilfe zum Mord durch Unterlassen zu neun Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. dpaAltkanzler kritisiert deutsche WaffenexporteBerlin. Altkanzler Helmut Schmidt hat den Anstieg der deutschen Waffenexporte kritisiert. Er sehe mit Missbilligung, dass die Bundesrepublik weltweit der drittgrößte Lieferant von militärischen Waffen sei, sagte er gestern. "Etwas mehr Selbstbeschränkung erscheint dringend geboten", fügte er hinzu. dpaJeder zehnte Deutsche für Auflösung der EUBrüssel. Wenige Wochen vor den Europawahlen spricht sich jeder zehnte Bundesbürger für die Auflösung der Europäischen Union aus. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Studie, die die Zeitschrift "Internationale Politik" gestern veröffentlichte. dpa