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Auswirkungen des Handelsstreits
Vorboten des Abschwungs

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Strafzölle auf Whiskey oder Orangensaft, das mag die allermeisten wenig kümmern. Davon geht die Welt nicht unter. Tut sie auch nicht. Oder besser noch nicht? Das Problem sitzt tiefer, als es mit den Zöllen auf ein paar US-Produkte den Anschein hat. Von Stefan Vetter

Die Wachstumserwartungen für Deutschland sind eingebrochen. Der Hauptgrund dürfte aus dem drohenden Handelskrieg resultierten. Deutschland ist verwöhnt mit seinem scheinbar ewig währenden Aufschwung. Und gerade mit dem Außenhandel erwirtschaftet das Land tatsächlich einen Großteil seines Reichtums. Wenn der Protektionismus aber um sich greift, leidet auch Deutschland besonders stark.


Wenn die Wirtschaft demnächst weniger wächst, bleiben auch die Steuereinnahmen hinter den Erwartungen zurück, gibt es weniger zu verteilen. So könnten die EU-Sanktionen auch Vorboten des Abschwungs sein.