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Kommentar
Die Männer-Partei

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Es ist eine Lösung nach bayerischer Art. CSU-Chef Horst Seehofer hat der Kanzlerin das zusätzliche Amt der Staatsministerin für Digitales abgetrotzt und dafür auf ein paar Zuständigkeiten in seinem Superministerium verzichtet. Die CSU wird jetzt mit dem Pöstchen für Dorothee Bär versorgt, um ihre internen Personalnöte klären zu können. Doch die CSU bleibt in Berlin klar männerdominiert. Ein Armutszeugnis. Von Hagen Strauss

Richtig ist, dass Gerd Müller Entwicklungsminister bleibt. Er hat gute Arbeit geleistet. Bei Seehofer selbst fragt man sich, warum er sich das Amt des Super-Innenministers noch antut. Und Andreas Scheuer wird Verkehrsminister. Akzente von ihm sind in diesem Bereich noch nicht bekannt.