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| 21:10 Uhr

Mehr Gerechtigkeit nach der Scheidung

Karlsruhe. Der Bundestag hat gestern das Gesetz zum Vermögensausgleich nach einer Scheidung reformiert. Die Regelung, die am 1. September in Kraft tritt, soll unter anderem verhindern, dass ein Partner unmittelbar vor der Scheidung Teile seines Vermögens verschwinden lässt, um den Zugewinnausgleich klein zu halten

Karlsruhe. Der Bundestag hat gestern das Gesetz zum Vermögensausgleich nach einer Scheidung reformiert. Die Regelung, die am 1. September in Kraft tritt, soll unter anderem verhindern, dass ein Partner unmittelbar vor der Scheidung Teile seines Vermögens verschwinden lässt, um den Zugewinnausgleich klein zu halten. Zudem werden Schulden berücksichtigt, mit denen einer der Partner in die Ehe gegangen ist und die vom Ehegatten mit abbezahlt wurden. Für die Berechnung des Zugewinnausgleichs galt bislang die Höhe des Vermögens zum Tag der Scheidung. Nun gilt der Zeitpunkt der Zustellung des Scheidungsantrags. Zudem kann jeder Ehegatte zum Zeitpunkt der Trennung Auskunft über das Vermögen des anderen verlangen.Der Deutsche Juristinnenbund (DJB) begrüßte die Änderungen. Damit werde es nun deutlich schwerer, vom Zeitpunkt der Trennung an Vermögen zu verschieben, erklärte der DJB. afp