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Knobloch fordert nach Politiker-Rücktritt NPD-Verbot

München. Den Rücktritt des Bürgermeisters von Tröglitz in Sachsen-Anhalt wegen rechtsextremer Anfeindungen sieht Charlotte Knobloch , Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München , als "Armutszeugnis" für die wehrhafte Demokratie und eine mündige Zivilgesellschaft. epd

Als Konsequenz aus Markus Nierths Amtsaufgabe forderte Knobloch gestern erneut ein NPD-Verbot. Die rechtsextreme Partei sei der politische Unterbau für nationalsozialistisches Gedankengut, das "unsere freiheitlich-demokratische Verfasstheit zerstören will", betonte Knobloch. Es sei ein "Skandal", dass es die NPD immer noch gebe.