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Keine Einigung auf Kompromiss bei Spätabtreibungen

Berlin. In der kommenden Woche soll sich der Bundestag mit dem Thema Spätabtreibungen befassen. Bisher die größte Unterstützung hat ein Gesetzentwurf, der vorsieht, Ärzte zu einer Beratung betroffener Schwangerer und der Vermittlung in psychosoziale Beratungsstellen zu verpflichten

Berlin. In der kommenden Woche soll sich der Bundestag mit dem Thema Spätabtreibungen befassen. Bisher die größte Unterstützung hat ein Gesetzentwurf, der vorsieht, Ärzte zu einer Beratung betroffener Schwangerer und der Vermittlung in psychosoziale Beratungsstellen zu verpflichten. Zwischen der Diagnose einer möglichen schweren Behinderung des Ungeborenen und der sogenannten medizinischen Indikation für eine Abtreibung soll eine dreitägige Mindestbedenkzeit liegen. Dagegen steht ein Entwurf, der sich gegen eine konkrete Bedenkzeit stellt. Daneben soll das Beratungsangebot für Schwangere generell ausgebaut werden. Sogenannte Spätabtreibungen betreffen Schwangere nach der 12. Schwangerschaftswoche. epd