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Junge Deutsche stirbt in Syrien im Kampf gegen IS-Terrormiliz

Al-Hassaka. Bei Kämpfen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist im Nordosten Syriens laut Aktivisten erstmals eine Deutsche in den Reihen der kurdischen Einheiten getötet worden. Die junge Frau sei nordwestlich der Stadt Al-Hassaka ums Leben gekommen, meldete gestern die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Agentur

Laut der kurdischen Nachrichtenagentur ANF starb die 19-Jährige aus Duisburg bereits am Samstagmorgen in der Nähe des Ortes Tell Tamr. Das Auswärtige Amt bestätigte den Tod der Deutschen nicht. "Ich kann auch zu den Details nichts sagen", erklärte eine Sprecherin.

Der IS soll derweil 30 Anhänger getötet haben, weil sie vor Kämpfen mit der irakischen Armee geflohen sind. Augenzeugen berichteten, die Leichname seien nördlich von Tikrit verbrannt worden. Demnach hat der IS eine Spezialeinheit geschaffen, die geflohene Kämpfer verfolgen soll.