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Einigung von Union und SPD
Große Koalition bringt neues Rentenpaket auf den Weg

Volker Kauder (CDU, l.), Andrea Nahles (SPD) und Alexander Dobrindt (CSU).
Volker Kauder (CDU, l.), Andrea Nahles (SPD) und Alexander Dobrindt (CSU). FOTO: dpa / Gregor Fischer
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Rentenpaket von Sozialminister Hubertus Heil auf den Weg gebracht. Die neuen Maßnahmen haben unter anderem Auswirkungen auf die Mütterrente und für Frührentner.

Das Paket sieht unter anderem vor, dass das aktuelle Rentenniveau von 48 Prozent - bezogen auf einen Durchschnittslohn - bis 2025 stabilisiert werden soll. Der Beitragssatz soll nicht über 20 Prozent steigen. Aktuell liegt er bei 18,6 Prozent.


Union und SPD hatten sich erst am späten Dienstagabend auf ein umfassendes Sozialpaket verständigt. Neben der Rente einigten sie sich dabei auch auf eine Absenkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung um insgesamt 0,5 Prozentpunkte. Sozialminister Hubertus Heil (SPD) sagte, der Beitrag werde zum 1. Januar gesetzlich um 0,4 Punkte gesenkt, und befristet bis 2022 per Verordnung um zusätzlich 0,1 Prozentpunkt. Zudem enthält der Gesetzentwurf eine Ausweitung der Mütterrente für vor 1992 geborene Kinder und Verbesserungen für krankheitsbedingte Frührentner.

Die Neuregelungen sollen zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.



(mba/dpa/rtr)