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Nach Vorgehen gegen ZDF
Pegida-naher LKA-Mann aus Sachsen verlässt Polizeidienst

Der Screenshot zeigt den LKA-Mann, der bei der Demo gegen die Filmaufnahmen protestiert hatte (Archiv).
Der Screenshot zeigt den LKA-Mann, der bei der Demo gegen die Filmaufnahmen protestiert hatte (Archiv). FOTO: Screenshot ZDF
Der sächsische LKA-Mitarbeiter, der bei einer Pegida-Demonstration in Dresden Journalisten bepöbelte, verlässt den Polizeidienst des Freistaats.

Im Landeskriminalamt (LKA) Sachsen habe es ein Gespräch mit dem Tarifangestellten und seinem Anwalt gegeben, teilte die behörde am Donnerstag mit. Mit seiner Zustimmung werde der Beschäftigte nun „eine andere, adäquate Tätigkeit außerhalb der Polizei Sachsen wahrnehmen“. Die Abordnung werde zum 3. September 2018 wirksam.


Der Mann mit Anglerhütchen in Deutschlandfarben hatte am Rande einer Pegida-Demonstration beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Sachsen lautstark gegen Fernsehaufnahmen des ZDF protestiert.

(wer/AFP/dpa)