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| 12:19 Uhr

Nach einem Monat neue Groko
Heiko Maas ist unbeliebtester Minister im Netz

Heiko Maas ist im Netz nicht sehr beliebt. Das zeigt eine Stichproben-Analyse.
Heiko Maas ist im Netz nicht sehr beliebt. Das zeigt eine Stichproben-Analyse. FOTO: Michael Kappeler / dpa
Berlin/Saarbrücken. Eine Analyse zeigt: Außenminister Heiko Maas gehört zu den unbeliebtesten Bundesministern - wenn es nach den Kommentaren im Internet geht. Von Patricia Heine

Heiko Maas (SPD) eckt an - auch im Internet. Das zeigt eine aktuelle Statistik über die Beliebtheit der neuen Bundesminister in Sozialen Medien. Demnach landet der Saarländer auf dem letzten Platz. Nur zwei Prozent aller wertenden Beiträge über ihn waren im letzten Monat positiv, ergab eine Analyse von Vico Research & Consulting. Nichts mit saarländischer Sympathie. Aber was macht der Außenminister falsch? Einige hielten ihn für arrogant und nicht durchsetzungsfähig. Noch immer werde er wegen seiner Arbeit als Justizminister kritisiert, heißt es in der Auswertung. Zum Beispiel für sein umstrittenes Gesetz gegen Internethetze - hat er selbst doch offenbar wenig Freunde im Netz.

So beliebt sind die Bundesminister im Netz FOTO: dpa

Peter Altmaier hat das größere Ansehen

Anders sieht es bei dem zweiten Bundesminister aus dem Saarland aus. Wirtschaftsminister Peter Altmaier wird der Statistik zu Folge zu über zehn Prozent positiv wahrgenommen. Damit landet er als zweitbester Mann auf Platz sieben. Dennoch gibt es auch an ihm Kritik in Meinungsspalten von Internetseiten, Foren und in Sozialen Netzwerken. Die Nutzer, die sich dort äußerten, hielten ihn für nicht genug qualifiziert für den Posten des Wirtschaftsministers, heißt es im Ergebnis der Analyse.

Frauen kommen besser weg

Doch, wenn es die Saarländer nicht sind. Wer kommt dann bei den Social-Media-Nutzern an? Die Nase vorne hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Mehr als 70 Prozent aller wertenden Beiträge in Bezug auf ihn sind positiv. Die Netzgemeinde schätzt ihn als Minister mit der höchsten Fachkompetenz ein. Er bleibt der einzige Minister, der überwiegend positiv wahrgenommen wird. Verhältnismäßig gut schneiden bei der Stichprobe die Ministerinnen ab. Fünf der sechs beliebtesten Bundesminister sind Frauen.

Ein Monat Groko 2.0

Im Rahmen der Analyse hat das Unternehmen im ersten Monat der neuen Regierung rund 266 000 öffentliche Beiträge aus Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+, Blogs, Foren, sowie News-, Viedeo- und Bildportalen analysiert.