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Geständnis zu Anschlag in Minsk - Präsident greift Opposition an

Minsk. Zwei Tage nach dem blutigen Anschlag auf die U-Bahn von Minsk haben die mutmaßlichen Täter die Tat offenbar gestanden. Die Verdächtigen hätten nicht nur ihre Beteiligung am Anschlag auf die U-Bahn zugegeben, sondern auch an Bombenanschlägen in den Jahren 2008 und 2005, sagte Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko (Foto: dpa) gestern

Minsk. Zwei Tage nach dem blutigen Anschlag auf die U-Bahn von Minsk haben die mutmaßlichen Täter die Tat offenbar gestanden. Die Verdächtigen hätten nicht nur ihre Beteiligung am Anschlag auf die U-Bahn zugegeben, sondern auch an Bombenanschlägen in den Jahren 2008 und 2005, sagte Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko (Foto: dpa) gestern. Zugleich beschuldigte er die Opposition, in das Attentat verwickelt zu sein.Der Präsident machte allerdings keine Angaben dazu, wieviele Verdächtige ein Geständnis ablegten. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Andrej Schwed hatte jedoch zuvor erklärt, es seien zwei Verdächtige festgenommen worden, darunter ein Mann, der den Sprengsatz in der U-Bahn-Station deponiert haben soll. afp