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Gericht beschäftigt sich erneut mit NSU-Tatwaffe

München. Das Oberlandesgericht München hat sich gestern im NSU-Prozess erneut mit der Herkunft der Tatwaffe befasst. Ein Polizeibeamter aus Thüringen wurde befragt, der bei der Durchsuchung des Jenaer Szeneladens „Madley“ dabei war. dpa

Dort hatte der Angeklagte Carsten S. nach eigener Aussage im Auftrag des Angeklagten Ralf Wohlleben die Waffe besorgt, mit der Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos neun ihrer zehn Opfer getötet haben sollen. Der Beamte berichtete von der Vernehmung des "Madley"-Mitarbeiters Andreas S., der gesagt haben soll: "Ich habe dem die Scheiß-Knarre besorgt." Wohlleben habe den Auftrag gegeben, 2500 Euro habe Carsten S. dafür bezahlt.