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„Euro Hawk“-Projektleiter verteidigt späten Drohnen-Stopp

Berlin. Der „Euro Hawk“-Projektleiter im Rüstungs-Bundesamt hat den späten Stopp des Beschaffungsprogramms für die Aufklärungsdrohne verteidigt. Im Untersuchungsausschuss des Bundestags verwies Rüdiger Knöpfel darauf, dass damit eine weitere Nutzung der in der Drohne verwendeten Aufklärungstechnik ermöglicht wird. dpa



"Hätten wir vor einem Jahr abgebrochen, dann hätte ich gar nichts gehabt", betonte der Projektleiter. Allerdings räumte er ein, dass noch kein belastbares Urteil über die Funktionsfähigkeit der vom europäischen Luftfahrtkonzern EADS entwickelten Aufklärungstechnik Isis möglich sei. Dafür wurden bereits rund 250 Millionen Euro ausgegeben. Insgesamt kostete das ganze "Euro Hawk"-System den Steuerzahler bereits mehr als eine halbe Milliarde Euro.