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"Diener des Altars" hat Zeit zur Entscheidung

Zölibat"Diener des Altars" hat Zeit zur EntscheidungZum Leserbrief "Der Heilige Vater ist sogar elf Jahre älter" von Christian Müller (Ostern) Warum stößt das Zölibatsgebot in der katholischen Kirche heute bei so vielen jungen und älteren Leuten auf Unverständnis? Ein "Diener des Altars" ist letztlich

Zölibat"Diener des Altars" hat Zeit zur EntscheidungZum Leserbrief "Der Heilige Vater ist sogar elf Jahre älter" von Christian Müller (Ostern) Warum stößt das Zölibatsgebot in der katholischen Kirche heute bei so vielen jungen und älteren Leuten auf Unverständnis? Ein "Diener des Altars" ist letztlich von Gott auserwählt, sein Priesterleben dem Volk vorzuleben. Die Kirche zwingt niemanden zum Priesterstande. Die Kandidaten haben vor der Weihe wenigstens vier Jahre Zeit, sich zu prüfen, ob sie die Verpflichtung zum Zölibat (Ehelosigkeit) werden übernehmen können. Es lässt sich nicht leugnen, dass damit besonders heute von den katholischen Priestern ein großes Opfer gefordert wird. Nicht zuletzt wegen der Versuchungen, die überall lauern. Ein Stiftsprobst, der später seine Kirche verlassen hat, sagte zu diesem Thema schon im 19. Jahrhundert: "Sobald wir den Zölibat aufheben, rangiert der Klerus unter den Gewerbetreibenden." Renate Klein, Spieserstr. 18, Spiesen-Elversberg