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Clinton übernimmt Verantwortung für Sicherheitsmängel

Washington. In einer ihrer letzten Amtshandlungen hat US-Außenministerin Hillary Clinton die Schuld für Sicherheitsversäumnisse vor dem Anschlag auf das Konsulat im libyschen Bengasi auf sich genommen. "Ich übernehme die Verantwortung", bekräftigte die 65-Jährige gestern während einer Anhörung vor dem außenpolitischen Ausschuss im Senat

Washington. In einer ihrer letzten Amtshandlungen hat US-Außenministerin Hillary Clinton die Schuld für Sicherheitsversäumnisse vor dem Anschlag auf das Konsulat im libyschen Bengasi auf sich genommen. "Ich übernehme die Verantwortung", bekräftigte die 65-Jährige gestern während einer Anhörung vor dem außenpolitischen Ausschuss im Senat. Es habe für sie bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Außenministerium höchste Priorität, die Sicherheit für diplomatische Einrichtungen der USA zu verbessern. "Niemand ist mehr verpflichtet als ich, das wieder gut zu machen."Bei dem Angriff am 11. September vergangenen Jahres waren der US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Diplomaten ums Leben gekommen. Der Vorfall wurde erst Tage später von der Regierung ausdrücklich als gezielter Terrorangriff eingestuft. In einem Untersuchungsbericht wurde Clintons Ministerium angelastet, es habe nicht genug erfahrene Sicherheitsleute zur Verfügung gestellt. Mehrere hochrangige Mitarbeiter mussten deswegen ihren Posten räumen. Clinton versprach, alle Empfehlungen des Berichtes umsetzen zu wollen. Sie wolle das Außenamt "sicherer und stärker" hinterlassen. dpa