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Dynamopflicht für Fahrräder steht auf der Kippe

Saarbrücken/Berlin. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, prüft das Bundesverkehrsministerium die Abschaffung der seit den 70er Jahren bestehenden Pflicht. Eine endgültige Entscheidung darüber soll noch in diesem Frühjahr fallen.

Saarbrücken/Berlin. Radfahrer können womöglich bald aufatmen: Die in Deutschland bestehende Dynamopflicht für Fahrräder steht auf der Kippe. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, prüft das Bundesverkehrsministerium die Abschaffung der seit den 70er Jahren bestehenden Pflicht. Eine endgültige Entscheidung darüber soll noch in diesem Frühjahr fallen.

Eine Sprecherin von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bestätigte der Zeitung, dass derzeit eine Änderung der "lichttechnischen Vorschriften" in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) erarbeitet werde, die "mindestens das jetzige Sicherheitsniveau erhält aber den aktuellen Stand der Technik berücksichtigt". Hintergrund ist, dass viele Radfahrer immer häufiger leicht handhabbare Batterieleuchten verwenden. Wer damit jedoch erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 15 Euro rechnen.

Laut Zeitung sieht auch der Anfang des Jahres in Kraft getretene "Nationale Radverkehrsplan 2020" vor, die Vorschriften für Fahrräder mit Blick auf die Beleuchtung "an den Stand der Technik" anzupassen. In der Diskussion ist zudem, für Kinderfahrräder die Dynamopflicht beizubehalten. Denn Kinder würden schneller vergessen, das Batterielicht ans Rad zu stecken. has