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Appell an Moskau
Merkel und Trump besorgt über Lage in Syrien

Merkel und Trump sorgen sich um die humanitäre Lage in der Region Idlib. (Archivbild)
Merkel und Trump sorgen sich um die humanitäre Lage in der Region Idlib. (Archivbild) FOTO: AP / Manuel Balce Ceneta
Deutschland und die USA sind besorgt über eine mögliche Zuspitzung der Lage in Syrien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump sprachen am Montagnachmittag in einem Telefonat über die Situation in Syrien. Beide teilten die Sorge um die Entwicklungen in dem Land, insbesondere um die humanitäre Lage in der Region Idlib, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Russland werde aufgerufen, mäßigend auf das syrische Regime einzuwirken und eine weitere Eskalation zu verhindern.


Moskau gilt als militärische Schutzmacht des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad. Die Region Idlib ist eine der letzten, die unter Kontrolle von Aufständischen stehen. Die Türkei fürchtet eine für die nahe Zukunft geplante Offensive der syrischen Regierung auf die Rebellenhochburg nahe der türkischen Grenze - unter anderem wegen zu erwartender ziviler Opfer und neuer Flüchtlingsströme Richtung Türkei.

Merkel und Trump sprachen nach Angaben von Seibert auch über Handelsfragen, die Lage in der Ukraine und auf dem Balkan.



(ubg/dpa/Reuters)