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„Er hat Geschichten erfunden“
Trump unterstellt Ex-Anwalt Cohen Falschaussagen

Michael Cohen nach seinem Auftritt vor Gericht.
Michael Cohen nach seinem Auftritt vor Gericht. FOTO: REUTERS / MIKE SEGAR
Donald Trump hat seinen früheren Anwalt Michael Cohen der Falschaussage vor Gericht bezichtigt. Cohen habe "Geschichten erfunden", um mit der Staatsanwaltschaft eine strafmindernde Vereinbarung in seinem Verfahren um Finanzbetrug auszuhandeln.

Das schrieb der US-Präsident am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Cohen hatte den Präsidenten am Vortag vor einem Gericht in New York Gericht unter Eid schwer belastet.


Zuvor wurde bekannt, dass Michael Cohen zur Zusammenarbeit mit Sonderermittler Robert Mueller bereit ist. Sein Mandant habe Kenntnis über Themen, die Mueller interessieren sollten, sagte Cohens Anwalt Lanny Davis dem Sender MSNBC. Cohen wäre "überglücklich, dem Sonderermittler alles zu sagen, was er weiß". Mueller ermittelt, ob und wie Russland Einfluss auf die US-Wahlen von 2016 genommen hat.

Kurz vor Davis' Aussagen hatte sich Cohen am Dienstag unter anderem schuldig bekannt, gegen Regeln zur Wahlkampffinanzierung verstoßen zu haben. Cohen galt als Trumps Ausputzer und räumte ein, in Absprache mit dem heutigen Präsidenten die Zahlung sechsstelliger Summen Schweigegeld an Pornodarstellerin Stormy Daniels und Ex-Playmate Karen McDougal arrangiert zu haben, um die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen. Daniels und McDougal hatten nach eigenen Angaben beide eine Affäre mit Trump.



(felt/AFP)