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Asse-Mitarbeiter werden untersucht

Salzgitter. Die Gesundheit der Beschäftigten des maroden Atommülllagers Asse wird systematisch überprüft. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter will herausfinden, ob Krebs- und Leukämieerkrankungen von ehemaligen Asse-Mitarbeitern mit ihrer beruflichen Strahlenbelastung zusammenhängen

Salzgitter. Die Gesundheit der Beschäftigten des maroden Atommülllagers Asse wird systematisch überprüft. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter will herausfinden, ob Krebs- und Leukämieerkrankungen von ehemaligen Asse-Mitarbeitern mit ihrer beruflichen Strahlenbelastung zusammenhängen. Das BfS als neuer Betreiber werde alle verfügbaren Messungen sammeln, dokumentieren und auswerten, teilte die Behörde am Freitag mit. Auch die Staatsanwaltschaft Braunschweig prüft die Fälle von drei an Krebs erkrankten Ex-Mitarbeitern der Asse. In dem Salzstock werden seit 1967 schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert. dpa