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Zweibrücker Regal expandiert weiter

Zweibrücker Regal expandiert weiter

Zweibrücken. Das Zweibrücker Regal mausert sich zu einer Erfolgsgeschichte. Darauf weist City-Managerin Annette Hübschen auf Merkur-Anfrage stolz hin. "Mittlerweile gibt es vier Standorte für das Regal", erklärt sie

Zweibrücken. Das Zweibrücker Regal mausert sich zu einer Erfolgsgeschichte. Darauf weist City-Managerin Annette Hübschen auf Merkur-Anfrage stolz hin. "Mittlerweile gibt es vier Standorte für das Regal", erklärt sie.Seit kurzem verkaufen auch die "Wine-Bar" im City-Outlet und das "Pfälzer Lädchen" in Rimschweiler die Produkte lokaler Anbieter aus Zweibrücken und dem Umland, zu dem vor allem das Biosphärenreservat Bliesgau zählt. "Vier Standorte, das ist schon eine sehr gute Zahl, dennoch suchen wir auch weiterhin nach geeigneten Verkaufsflächen für die Produkte", so die City-Managerin. Begonnen hat alles im März des vergangenen Jahres. Dieter Ernst, Betreiber des Edeka-Marktes im Hilgard-Center, stellte als erster das Zweibrücker Regal, zu dem Produkte wie Wurst, Marmeladen, Liköre und Schnaps zählen, bei sich auf. Es folgte der Cap-Markt in der Hallplatz-Galerie, nun zogen die "Wine-Bar" und zu Beginn des Jahres auch das "Pfälzer Lädchen" nach. Hübschen schwebt vor, das Zweibrücker Regal künftig vor allem mit Produkten zu besetzen, die aus der Rosenstadt sowie "den beiden Biosphären-Reservaten in unserer Region kommen". Neben den bereits im Sortiment befindlichen Produkten aus dem Bliesgau müssten dann noch Erzeuger aus dem Biosphären-Reservat Pfälzerwald als Lieferanten gewonnen werden.Norbert Pohlmann, Mitglied der Lokalen Agenda, Initiatorin des Zweibrücker Regals, sieht diese mögliche Ausweitung aber als "nicht ganz unproblematisch" an. Pohlmann: "Das Regal steht für Produkte aus der Region. Das ist bei dem an Zweibrücken angrenzenden Bliesgau der Fall. Der Pfälzerwald ist aber schon ein Stück weit von unserer Stadt weg." Würden Artikel dort ansässiger Erzeuger mit aufgenommen, drohe die Gefahr, "dass die Idee des Regals aufgeweicht wird", gibt Pohlmann zu bedenken. eck