Zweibrücker Campus der Hochschule Kaiserslautern Der perfekte Weg in die Medizintechnik-Branche

Zweibrücken · Medizintechnik gewinnt zunehmend an Bedeutung, da immer mehr Geräte für die Diagnostik und Therapie auf den Markt kommen. Am Zweibrücker Campus der Hochschule Kaiserslautern gibt es mit dem Studiengang „Biomedical Micro Engineering“ den passenden Studiengang.

 Die Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Biomedical Micro Engineering“ bauen ein fundiertes Grundlagenwissen in den Mint-Fächern auf.

Die Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Biomedical Micro Engineering“ bauen ein fundiertes Grundlagenwissen in den Mint-Fächern auf.

Foto: Susanne Lilischkis

(red) Der kürzlich akkreditierte Bachelor-Studiengang „Biomedical Micro Engineering“ ist auf Anhieb auf gute Resonanz gestoßen und begeistert die ersten Studierenden an der Hochschule Kaiserslautern, die sich für dieses bundesweit einmalige Studienangebot in Zweibrücken entschieden haben. Der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang richtet sich an alle, die sich für die Anwendungen der Technik in Biologie und Medizin interessieren. Ab sofort ist die Bewerbung zum Wintersemester 2022/23 möglich.

Medizintechnik gewinnt zunehmend an Bedeutung, da immer mehr Geräte für die Diagnostik und Therapie auf den Markt kommen. Dabei wird die hierfür erforderliche Technik immer ausgefeilter und benötigt Expertenwissen und Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen. Ein Trend geht zu kompakteren Geräten, die in der Arztpraxis oder auch zu Hause verwendet werden können, sei es das Blutzuckermessgerät, der Herzschrittmacher oder auch die Mikrokamera, die in Form einer Pille durch den Körper wandert. Zu diesen miniaturisierten Geräten, oder „Mikrosystemen“, die aus der Medizintechnik nicht mehr wegzudenken sind, zählt beispielsweise auch der Mikrochip, der Vitaldaten von Patienten direkt in die Arztpraxis sendet.

Genau hier setzt der Studiengang „Biomedical Micro Engineering“ an: Er bildet Ingenieure und Ingenieurinnen aus, die Mikrosysteme für biomedizinische Anwendungen entwickeln können, und dies sowohl selbstständig als auch in einem fachübergreifenden Team von Experten. Dazu bauen die Studierenden in den ersten Semestern zunächst ein fundiertes Grundlagenwissen in Mint-Fächern auf. Danach folgen Grundlagen der Biomedizin und Medizintechnik, inklusive rechtlicher, wirtschaftlicher und IT-Aspekte. Im späteren Verlauf bestehen umfangreiche Wahlmöglichkeiten, die den Studierenden eine individuelle Schwerpunktsetzung und Spezialisierung erlauben. Daneben sind auch aktuelle interdisziplinäre Forschungsthemen von Biosensoren und Mikrofluidik bis hin zu künstlichen Organen ins Studium integriert. Im letzten Semester erfolgen die Praxisphase und Bachelorarbeit, die auch extern zum Beispiel bei einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen im In- oder Ausland absolviert werden können.

„Wir sind mit der Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im ersten Jahr sehr zufrieden und bekommen überaus positives Feedback von den Studierenden. Vor allem werden die Punkte Ausstattung, Studieninhalte und digitales Studieren gelobt“, berichtet Studiengangsleiter Professor Alexey Tarasov.

Der Campus Zweibrücken bietet eine ausgezeichnete technische Ausstattung, um im Mikro- und sogar Nanobereich arbeiten zu können. So steht zum Beispiel auch ein Reinraum zur Verfügung, in dem allerkleinste Staubpartikel aus der Luft gefiltert werden können. Forschungsnahes Lernen durch zahlreiche Labore und studentisches Arbeiten im Rahmen von aktuellen Forschungsprojekten kennzeichnen das Studium genauso wie eine persönliche Betreuung und kurze Wege.

Die Stadt Zweibrücken hält jungen Menschen zudem lebenswerten und günstigen Wohn- und Lebensraum bereit. Absolventinnen und Absolventen mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering“ haben eine breite interdisziplinäre Qualifizierung, die sie für viele Tätigkeiten vor allem in der Medizintechnik-Branche vorbereitet: von Forschung und Entwicklung über technischen Support bis hin zu Produktmanagement. Alternativ können die Absolvierenden ihre akademische Karriere auch maßgeschneidert in Zweibrücken mit einem Master-Studium fortsetzen: Der kommende konsekutive Master-Studiengang wird die biomedizinischen und technischen Inhalte des aktuellen Bachelor-Studiengangs optimal vertiefen und darüber hinaus auch die Möglichkeit zur anschließenden Promotion eröffnen.

Mehr Infos zum Studiengang und zur Bewerbung zu dem zulassungsfreien Studiengang unter www.hs-kl.de/informatik-und-mikrosystemtechnik/studiengaenge/biomedical-micro-engineering – hier ist auch ein Zugangslink zu einer Online-Infoveranstaltung zu finden, die Professor Tarasov einmal pro Monat via Zoom anbietet. Die beste Gelegenheit, den Studiengang live und vor Ort am Studienort zu erleben, ist sicherlich der „Offene Campus“ der Hochschule am 21. Mai: Von 10 bis 15 Uhr können alle Informationen zum Studiengang „Biomedical Micro Engineering“ gesammelt werden.

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